Das hat die AKNÖ im Jahr 2009 geleistet

Die Arbeits- und SozialrechtsexpertInnen brachten im Vorjahr 77,3 Millionen Euro für die Mitglieder der AKNÖ herein. Geld, das sie zum größten Teil nicht ohne die Unterstützung der Arbeiterkammer bekommen hätten.

1.125.402 Euro konnten den Hilfe suchenden KonsumentInnen im Jahr 2009 gesichert werden. Das sind um über 70.000 mehr als noch im Jahr 2008. Der Löwenanteil von 960.721 Euro wurde auf außergerichtlichem Weg erzielt. 3.750-mal mussten die AKNÖ-ExpertInnen bei Firmen intervenieren, weil diese nicht bereit waren, auf berechtigte Anliegen zu reagieren. In 17 Fällen erteilte die AKNÖ eine Rechtshilfezusage. Insge samt wurden 76.842 KonsumentInnen aus Niederösterreich telefonisch beraten. In 8.587 Fällen war ein persönliches Gespräch nötig, um eine Lösung zu finden.


2009 nahmen 4.569 Mitglieder den Bildungsbonus in Anspruch, das entspricht einer Fördersumme von 430.905 Euro. Nach wie vor ist der Bildungsbonus „weiblich“. Zwei Drittel der EinlöserInnen waren Frauen.

Die Steuerrückholaktion der AKNÖ brachte 2009 einen neuerlichen Rekord. Von Februar bis Juni 2009 berieten die SteuerexpertInnen in den AKNÖ-Bezirksstellen und in der AKNÖ-Zentrale zahlreiche Mitglieder. 11.500 ArbeitnehmerInnen reichten mithilfe der ExpertInnen ihre Arbeitnehmerveranlagungen ein. In Summe bekamen sie mithilfe der AKNÖ 8,5 Millionen Euro Steuern zurück, die sie sonst zu viel bezahlt hätten. Das ist etwa eine Million
Euro mehr als bei der Arbeitnehmerveranlagung im Jahr 2008.

Im interessenpolitischen Bereich wurden zahlreiche Gesetze und Verordnungen begutachtet. In all diesen Stellungnahmen untersuchten die Fachleute der Niederösterreichischen Arbeiterkammer jede Bestimmung auf ihre Auswirkungen auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land und schlugen auch oft konkrete Verbesserungen vor.

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