Scheckbetrug beim Online-Autokauf

Mit ungedeckten Schecks versuchen Betrüger im Internet ahnungslosen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Konsumentenberater der AKNÖ raten zu Vorsicht bei Geschäften im Internet.

Peter S. wollte sein altes Auto verkaufen und bot es bei einer bekannten Online-Plattform zum Verkauf an. Die Freude war groß, als sich ein paar Tage später die ersten Interessenten meldeten. Per E-Mail und in englischer Sprache. Der Kaufinteressent arbeitet an der Elfenbeinküste, benötige ein Auto und würde einen Scheck per Post zuschicken. Das machte Peter S. stutzig.

„Das ist ein Trick, den wir seit geraumer Zeit kennen“, warnen die AKNÖ-Konsumentenberater.

So funktioniert‘s

Der Käufer schickt einen Scheck, auf dem eine deutlich höhere Summe als der Kaufpreis steht. Der Verkäufer geht zu seiner Bank und lässt sich den Betrag auf seinem Konto ohne Probleme gutschreiben. Den Mehrbetrag soll er aber auf ein Konto im Ausland rücküberweisen.

Der Scheck ist allerdings nicht gedeckt. Die momentane Gutschrift wird von der Bank später wieder zurückgebucht und das Opfer bleibt mit einem Minus zurück.

Grundsätzlich raten die Konsumentenschützer zu Vorsicht bei Geschäften im Internet.

AK-Tipps
  • Seien Sie bei unbekannten Geschäftspartnern im vorsichtig und akzeptieren Sie keine Schecks.
  • Händigen Sie keinesfalls die Ware aus, bevor Sie den Betrag erhalten haben.
  • Geben Sie persönliche Daten nur sehr sparsam weiter. Dazu zählen u.a. Kreditkartennummer, Geburtsdaten und Bankverbindungen.
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