Sommerfahrplan reißt weitere Lücke in Regionalverkehr im Weinviertel
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Für SchülerInnen und PendlerInnen gibt es nach wie vor keine guten Nachrichten. „Viele Anrufer aus dem Weinviertel beklagen, dass wieder Züge eingestellt worden sind. Und über die Verspätungen auf der Nordbahn wird zu schlecht informiert“, gibt der designierte AKNÖ-Präsident Hermann Haneder die Pendlerkritik an die Verantwortlichen weiter.
Seit Sonntag, 14. Juni gibt es eine „kleine Fahrplanreform“, die vor allem das Weinviertel betrifft: Die Vormittagsverbindung mit einem schnellen Regionalzug von Floridsdorf (9.11 Uhr) nach Hollabrunn (9.50 Uhr) und Retz (10.12 Uhr) wurde ebenso gestrichen wie der Retourzug von Retz (11.18 Uhr) über Hollabrunn (11.46 Uhr), Korneuburg (12.10) nach Floridsdorf (12.18 Uhr). „Damit wird in den Stundentakt ein 2-Stunden-Loch gerissen. Der öffentliche Verkehr lebt aber davon, dass man sich den Fahrplan leicht merken kann. So entsteht Unsicherheit, die sich bald auf andere Züge auswirken wird“, gibt Thomas Kronister zu bedenken. Eine gute Verbindung zwischen und zu den großen Behörden-, Spitals- und Schulstädten Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn gehört zur „sozialen Infrastruktur“ dazu.
Lücken auf der Nordbahn bleiben
Eine kosmetische Korrektur gibt es auf der Nordbahn: Der Stundentakt bis Bernhardsthal wurde bis 21.20 Uhr (Abfahrt Floridsdorf) – also um einen Zug – ergänzt, dafür gibt es bis zum nächsten Zug eine eineinhalbstündige Wartezeit. Bisher war es umgekehrt, erst 90, dann 60 Minuten Abstand.
Nach wie vor mangelhaft ist die Information bei Verspätungen. Kronister: „Bei Verspätungen von mehr als 10 Minuten sollte es verlässlich Durchsagen in den Zügen geben. Oft müssen Kollegen oder Vorgesetzte informiert werden.“ Derzeit sind Verspätungen in der Morgenspitze von 15 bis 20 Minuten bis Wien-Mitte keine Ausnahme.
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