AK-Umlage

ArbeitnehmerInnen bekommen mehr zurück als sie Umlage zahlen

Alle AK-Mitglieder zahlen monatlich die AK-Umlage. Diese beträgt 0,5 Prozent des Bruttoeinkommens bis zur Höchstbemessungsgrundlage in der Sozialversicherung. Dieser Betrag wird gemeinsam mit den Sozialversicherungsbeiträgen vom Gehalt abgezogen. Dadurch wirkt die AK-Umlage steuermindernd.

Vom mittleren niederösterreichischen Einkommen von 1.794 Euro brutto gerechnet, beträgt die AK-Umlage derzeit 5,70 Euro netto.

Beispiel:
Eine höhere Angestellte mit 2.680 Euro brutto zahlt monatlich 7,61 Euro Umlage netto.

Messbarer Erfolg

Jene Summen, die die AKNÖ für ihre Mitglieder sichert, erkämpft und durchsetzt, sprechen in Relation zur AK-Umlage eine deutliche Sprache.

Insgesamt hat die AKNÖ im vergangenen Jahr 52,2 Millionen Euro an AK-Umlagebeiträgen erhalten. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein leichter Rückgang. Im Gegenzug wurden für die Mitglieder im Arbeits- und Sozialrecht, im Lehrlingsschutz, im Konsumentenschutz und im Rahmen der AKNÖ-Steuerrückholaktion aber 87,6 Millionen Euro auf direktem Weg erbracht.

171,3 Millionen Euro Nutzen

Für die gesamte Betrachtung des AKNÖ-Nutzens muss man auch
Leistungen wie Beratung und Vertretung einrechnen, für die die Mitglieder am freien Markt Honorare bezahlen müssten. Die genaue Aufstellung dieser Leistungen, inklusive der Einrechnung des Gemeinnützigkeitswertes (errechnet sich aus Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, die die AK für ihre MitarbeiterInnen bezahlt), fördert die Summe von 83,7 Millionen Euro zu Tage.

Addiert man dieses Leistungsvolumen mit sämtlichen
erstrittenen Beträgen, ergibt das 171,3 Millionen Euro, also mehr als das Dreifache der AK-Umlage von 52,2 Millionen Euro. In der Fachliteratur wird dieser Wert - in Anlehnung an die in gewinnorientierten Unternehmen übliche Kennzahl ROI (Return on Investment) - als SROI (Social Return of Investment) bezeichnet.

Nicht berechenbar sind die Erfolge, die in der politischen Interessenvertretung erreicht wurden und sich positiv für alle Beschäftigten auswirken.

zum Seitenanfang

Hohe Akzeptanz bei Mitglieder

Der AKNÖ ist es wichtig, ihre Akzeptanz bei den Mitgliedern kritisch zu hinterfragen, um eine exakte Kursbestimmung durchführen zu können. Zudem stärkt eine hohe Zufriedenheit mit Serviceangebot und Interessenvertretung die AKNÖ in der politischen Auseinandersetzung und damit indirekt auch die Durchsetzung der Anliegen der ArbeitnehmerInnen.

Die kontinuierliche Befragung der Beschäftigten weist der NÖ Arbeiterkammer eine hohe Zufriedenheit aus. Insgesamt waren 81 Prozent der Befragten mit dem Kontakt mit der Arbeiterkammer – ob telefonische Beratung oder AK Veranstaltung – (sehr) zufrieden.

Generell halten die NiederösterreicherInnen die Institution Arbeiterkammer für unverzichtbar. Auf die Frage, wie wichtig es ist, dass es eine gesetzliche Interessenvertretung gibt, sagen 90 Prozent, dass es sehr wichtig ist, 7 Prozent geben eine mittlere Bewertung ab und
nur 3 Prozent finden es (gar) nicht wichtig.

  • Drucken Weiterleiten | Mehr

Anfrage zum Artikel

*
*
*
*
*
*
*
*
*

Anfrage zum Artikel



Danke - Ihre Anfrage wurde weitergeleitet.