Heldin der Gratis-Arbeit
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Frauen leisten viel mehr unbezahlte Arbeit
Frauen wie Männer arbeiten in Summe weit über 60 Stunden pro Woche, Frauen sogar eine Stunde mehr. Wenn man nicht nur die Erwerbsarbeit und den Weg zum Job rechnet, sondern auch unbezahlte Tätigkeiten wie Hausarbeit, Kinderbetreuung oder Pflege. Quelle: Statistik Austria, Zeitverwendung 2008/09.
Nur 60 Prozent ihrer Arbeit wird entlohnt
Der große Unterschied, auch am 100. Weltfrauentag: Frauen leisten einen viel größeren Anteil der unbezahlten Arbeit als Männer. Nur 60 Prozent ihrer Arbeit wird entlohnt, vier von zehn ihrer Arbeitsstunden sind somit gratis. Männer dagegen hackeln „nur“ zweieinhalb von zehn Stunden pro Woche im „Gratis-Bereich“.
Kinderbetreuung und Tagespflege ausbauen
Für Frauen wäre viel mehr drin, meint die AK, etwa durch den Ausbau von Kinderbetreuung oder Tagespflege. Nur dann haben Frauen überhaupt Zeit, um arbeiten zu gehen.
Die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau muss weiter erleichtert werden. Bei der Väterkarenz gibt es rechtliche Hürden: So können derzeit Väter nur eine Karenz abhängig von der Mutter beanspruchen. Und: Der Papamonat gleich nach der Geburt des Kindes muss endlich kommen, damit mehr Väter die erste Zeit beim Kind genießen können.
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