AK-Umlage

ArbeitnehmerInnen bekommen mehr zurück als sie Umlage zahlen

AK-Mitglieder zahlen monatlich AK-Umlage. Diese beträgt 0,5 Prozent des Bruttoeinkommes bis zur Höchstbemessungsgrundlage in der Sozialversicherung. Dieser Betrag wird gemeinsam mit den Sozialversicherungsbeiträgen abgezogen. Dadurch wirkt die AK-Umlage steuermindernd.

Vom mittleren niederösterreichischen Einkommen von 1.833 Euro brutto gerechnet, beträgt die AK-Umlage derzeit 5,82 Euro netto.

Beispiele:
Ein Handelsangestellter, der 1.550 Euro brutto verdient, zahlt netto 4,92 Euro Umlage.
Eine höhere Angestellte mit 2.680 Euro brutto entrichtet monatlich 7,61 Euro Umlage.

Vom Mitgliedsbeitrag befreit sind knapp 20 % der Mitglieder: Arbeitslosengeld- bzw. NotstandshilfebezieherInnen, KinderbetreuungsgeldbezieherInnen, geringfügig Beschäftigte, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener.

Messbarer Erfolg

Jene Summen, die die AKNÖ für ihre Mitglieder sichert, erkämpft und durchsetzt, sprechen in Relation zur AK-Umlage eine deutliche Sprache.

Insgesamt hat die AKNÖ im Jahr 2009 52,2 Millionen Euro an AK-Umlagebeiträgen erhalten.

Im Gegenzug wurden für die Mitglieder aber mehr als 87,6 Millionen Euro auf direktem Weg erbracht. Allein in
arbeits- und sozialrechtlichen Fragen und Ansprüchen hat die AKNÖ 77,3 Millionen Euro erkämpft.

Der Nutzen für die Mitglieder

Das Service, das die AKNÖ ihren Mitgliedern direkt bietet, bleibt auf hohem Niveau.

Bei der alljährlich sehr erfolgreichen Steuerrückholaktion konnten eindrucksvolle 8,5 Millionen Euro an zu viel bezahlten Steuern für die Mitglieder zurückgefordert werden.

Im Zuge des Bildungsbonus wurde gezielte Weiterbildungsförderung im Gegenwert von 430.905 Euro betrieben.

171,3 Millionen Euro Nutzen
Für die gesamte Betrachtung des AKNÖ-Nutzens muss man allerdings auch Leistungen wie Beratung und Vertretung einrechnen, für die die Mitglieder am freien Markt Honorare bezahlen müssten. Die genaue Aufstellung dieser Leistungen fördert die enorme Summe von 83,7 Millionen Euro zu Tage, die die AK-Mitglieder am freien Markt selbst aufbringen hätten müssen. Addiert man dieses Leistungsvolumen mit sämtlichen erstrittenen Beträgen,
ergibt das 171,3 Millionen Euro, also deutlich mehr als das
Dreifache der AK-Umlage.

Nicht berechnet sind jene Erfolge, die in der politischen Interessenvertretung erreicht wurden und sich noch einmal
indirekt positiv für jeden einzelnen Niederösterreicher auswirken.

Hohe Akzeptanz bei Mitglieder

Die Zufriedenheit der Mitglieder mit ihrer gesetzlichen Interessenvertretung lässt sich in ihrer Zustimmung zur AK-Beitragshöhe ausdrücken.

Beeindruckend ist vor allem die Konstanz mit der die AKNÖ in Umfragen über die letzten Jahre eine hohe Akzeptanz von den niederösterreichischen Beschäftigten zugesprochen
bekommt.

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