Jahresbilanz 2010 im Bezirk Wiener Neustadt
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Thomas Kaindl: Baufirma lockte mit leeren Versprechungen
Eine Baufirma aus dem Bezirk entwickelte sich für die Arbeiterkammer zum Großkunden. „21 Fälle mussten wir in dieser einen Firma bearbeiten. Die Schadenssumme für die Arbeiter betrug rund 110.000 Euro brutto“, deckte AK-Bezirksstellenleiter Thomas Kaindl anlässlich der Jahresbilanzpresssekonferenz einen – zum Glück – außergewöhnlichen Fall auf. Die Arbeiter erhielten nicht einmal einen Lohnzettel und die Anmeldung zur Sozialversicherung erfolgte auch „mehr als mangelhaft“. Thomas Kaindl: „Wir mussten diese Firma für Vermittlungen vom AMS sperren lassen, denn hier wurde mit falschen Karten gespielt.“ Zuerst wurden hohe Verdienstmöglichkeiten in Aussicht gestellt, doch meist blieb nach kurzer Zeit der Lohn ganz aus. „Korrekte Arbeitsverträge sind wichtig. Ob eine nachteilige Klausel darin versteckt ist, können die AK-ExpertInnen bei einer Überprüfung rasch feststellen.
Jahresbilanz Jänner bis Dezember 2010 Bezirk Wiener Neustadt
Beratungstätigkeit in der Bezirksstelle
Persönliche Beratungen 2.309
Interventionen beim Arbeitgeber 380
Außergerichtlich eingebracht 175.133 Euro
Gerichtlich eingebracht 732.195 Euro
Gesamt 907.328 Euro
Weiters wurden 440 ArbeitnehmerInnen aus 46 insolventen Betrieben vertreten. Dabei wurden Ansprüche in der Höhe von 3,759 Millionen Euro gesichert.
„Für die ArbeitnehmerInnen des Bezirks konnten insgesamt 907.328 Euro an Entgeltnachzahlungen erreicht werden“, verwies AKNÖ-Präsident Hermann Haneder auf den kostenlosen Rechtsschutz für alle ArbeitnehmerInnen, „ohne AK-Unterstützung wäre dieses Geld verloren gewesen“.
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Kontakt & Beratung
AKNÖ Zentrale
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Tel: 05 7171
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Konsument: 05 7171 - 1616
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