Jahresbilanz 2010 im Bezirk Baden
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Wanner: Lehrabschluss muss im Börsel zu spüren sein
An Sonntagsreden über den Wert der Facharbeiter-Ausbildung mangelt es nicht. „Wenn es jedoch um die korrekte Einstufung und die bessere Bezahlung für das erworbene Wissen geht, dann trennt sich die Spreu vom Weizen“, sagte AK-Bezirksstellenleiterin Danja Wanner anlässlich der Jahresbilanz-Pressekonferenz. Bei einem Metallfacharbeiter aus dem Bezirk entdeckten die AK-ExpertInnen bei der Überprüfung der Lohnabrechnung einen solchen Fehlbetrag, der auf eine zu niedrige Einstufung zurückzuführen war. Wanner: „Leider keine Seltenheit. Besonders bedauerlich war in diesem Fall, dass es der Dienstgeber auf eine Klage hat ankommen lassen. Wegen der kurzen Beschäftigungsdauer waren es gerade einmal 500 Euro, die im Lohnsackerl fehlten. „Mit Bestemm kommt man bei uns nicht durch. Es gilt der Kollektivvertrag, und der gilt für alle Unternehmen gleich“, erinnerte die AK-Bezirksstellenleiterin an die geltenden Bestimmungen.
Jahresbilanz Jänner bis Dezember 2010 Bezirk Baden
Beratungstätigkeit in der Bezirksstelle
Persönliche Beratungen 2.250
Interventionen beim Arbeitgeber 363
Außergerichtlich eingebracht 89.675 Euro
Gerichtlich eingebracht 795.670 Euro
Gesamt 885.345 Euro
Weiters wurden 267 ArbeitnehmerInnen aus 47 insolventen Betrieben vertreten. Dabei wurden Ansprüche in der Höhe von 4,198 Millionen Euro gesichert.
„Für die ArbeitnehmerInnen des Bezirks konnten insgesamt 885.345 Euro an Entgeltnachzahlungen erreicht werden“, verwies AKNÖ-Präsident Hermann Haneder auf den kostenlosen Rechtsschutz für alle ArbeitnehmerInnen, „ohne AK-Unterstützung wäre dieses Geld verloren gewesen“.
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