Aus fürs Sitzenbleiben
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Österreichweit sind jedes Jahr 40.000 Schüler und Schülerinnen nicht zum Aufstieg in die nächste Schulstufe berechtigt, davon 8.000 alleine in Niederösterreich.
Das wird sich laut dem Bildungsfahrplan zur Schulreform ab 2012/2013 ändern. Allerdings vorerst nur für AHS-Oberstufe und berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS).
„Ob auch SchülerInnen der unteren Schulstufen in Zukunft das Sitzenbleiben erspart bleibt, ist noch offen“, stellt AKNÖ-Bildungsexperte Günter Kastner fest.
Sitzenblieben kostet Millionen
Neben dem pädagogischen Vorteil, dass künftig nur noch jene Fächer wiederholt werden müssen, in denen die SchülerInnen das Lernziel nicht erreicht haben, bedeutet die Neuerung auch eine enorme finanzielle Entlastung: Derzeit belastet das Sitzenbleiben die Familien und den Staat mit jährlichen Mehrkosten in Höhe von 600 Millionen Euro. Ein Großteil dieser Kosten wird nun wegfallen und kann anderweitig für Maßnahmen der Schulreform eingesetzt werden.
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