Beschluss des ArbeitnehmerInnenparlaments: AKNÖ übersiedelt 2016 nach St. Pölten
35 Mio. Bauvolumen, soziale Maßnahmen für Mitarbeiter in Planung
Bei der heutigen Vollversammlung der Arbeiterkammer Niederösterreich beschlossen die 110 Kammerräte einstimmig die Verlegung des politischen Sitzes der AKNÖ von Wien nach St. Pölten. Die Übersiedelung ist für das Jahr 2016 terminisiert. In Wien verbleibt eine Beratungsstelle für die rund 50.000 AKNÖ-Mitglieder in der Bundeshauptstadt. Beschlossen wurde eine maximale Bausumme von 35 Mio. Euro. Die nächsten Schritte sind Vorbereitungsarbeiten wie z.B. ein Architektenwettbewerb und die Planungsarbeiten.
AKNÖ-Präsident Hermann Haneder: "Alle Fakten sind am Tisch, der Beschluss ist einstimmig. Somit können wir dieses für NÖ wichtige Projekt jetzt zügig angehen. Ich freue mich schon auf die Ergebnisse des Architektenwettbewerbes".
Nach der Vollversammlung informierte AKNÖ-Präsident Hermann Haneder umgehend den St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler. „Ich begrüße die Entscheidung, die höchste ArbeitnehmerInnenvertretung am größten Wirtschaftsstandort Niederösterreichs anzusiedeln, sehr. Die vollständige Übersiedlung der Arbeiterkammer Niederösterreich nach St. Pölten ist ein weiterer Mosaikstein im Hauptstadtwerdungsprozess und gerade im Jubiläumsjahr ein wichtiges Signal", so Stadler.
Der Beschluss enthält eine Passage, wonach auf die Bedürfnisse der Dienstnehmer höchstmögliche Rücksicht genommen werden soll. Präsident Haneder betonte auch, dass er mit dem AKNÖ-Betriebsrat ab sofort intensive Verhandlungen führen wird, um die im Beschluss angesprochenen sozialen Begleitmaßnahmen zur Übersiedelung umzusetzen.
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